Online-Führerscheinkontrolle · Start 2027
Keine Vorlage im Büro, kein Termin, keine Kopie: Ihre Fahrer weisen den Führerschein vollständig online nach, vom Handy aus, wo immer sie gerade sind. d-you ist die deutsche EUDI-Wallet des Bundes; sobald der digitale Führerschein darin liegt, voraussichtlich 2027, dauert die Kontrolle Sekunden. Probieren Sie den Ablauf heute in der Demo aus und merken Sie Ihre Organisation vor.
Für Mitarbeitende
Einladung öffnen, in d-you auf dem Handy freigeben, fertig. Kein Gang ins Büro, kein Vorzeigen: alles online, in unter einer Minute. Spielen Sie es hier durch:
Für Unternehmen und Vereine
Die Kontrolle läuft komplett online: Ihre Fahrer weisen den Führerschein von unterwegs nach, Sie sehen Status, Ablauf und fällige Prüfungen sofort im Portal, ohne Sichtkontrolle vor Ort und ohne Papier. Tragen Sie sich ein, wir informieren Sie zum Start und zu Pilotphasen.
Oder gleich einrichten: Organisation kostenlos registrieren, Personen anlegen, Demo und Testbetrieb nutzen. Ab 2027 legen Sie ohne erneute Einrichtung direkt los, abgerechnet wird erst ab dem Start. Bereits registriert? Einloggen
So funktioniert es, komplett online
Einzeln eintragen oder eine Excel-Liste importieren. Vorlage inklusive.
Mitarbeitende bekommen einen Link per E-Mail, in ihrer Sprache. Erinnerungen und Fälligkeiten verschickt die Plattform von selbst.
Von überall: QR-Code scannen oder Link antippen, Führerschein in d-you freigeben. Der Status in Ihrer Übersicht springt sofort auf gültig.
Funktionen und Module
Alle Fahrer mit Status, Ablaufdatum, Klassen und nächster Prüfung. Suchen, einladen, bearbeiten.
Mitarbeitende geben in ihrer EUDI-Wallet nur Gültigkeit, Klassen und Führerscheinnummer frei, kryptografisch geprüft. Im Testbetrieb heute mit der EU-Referenz-Wallet.
Personalliste hochladen, Vorlage herunterladen, Duplikate werden erkannt.
Intervall einstellen, Erinnerungen und tägliche Zusammenfassung an die Organisation laufen automatisch.
Quartalsweise Abrechnung je angelegter Person, Rechnungen und Posten jederzeit im Portal.
Nach dem Scan sehen Mitarbeitende ihre Daten und wählen selbst, welche Organisation sie bekommt. Vor Ort geprüft? Auch manuell erfassbar.
Für Ihre Organisation
Regelmäßige, dokumentierte Führerscheinkontrolle für Dienstwagen und Vereinsfahrzeuge.
Nachweis von überall, in Sekunden, ohne Termin, ohne Vorlage im Büro und ohne Kopien. Auch für Außendienst, Schichtbetrieb und Fahrer, die selten vor Ort sind.
Gespeichert werden nur gültig bis, Klassen und Führerscheinnummer. Keine Fotos, keine Scans.
Basiert auf der EUDI-Wallet nach eIDAS 2.0 und dem Standard ISO 18013-5 für den mobilen Führerschein.
Jede Freigabe erfolgt bewusst in der eigenen Wallet, an die gewählte Organisation.
Fälligkeiten, Erinnerungen und Warnungen kommen automatisch per E-Mail.
Rechtliche Grundlagen
Sobald Mitarbeitende oder Mitglieder ein Dienst- oder Vereinsfahrzeug fahren, haftet die Organisation als Halter. Wer nicht prüft, riskiert Strafe, Regress und den Versicherungsschutz. Die Online-Kontrolle mit d‑you erfüllt diese Pflicht dokumentiert und datensparsam.
Wer als Halter anordnet oder zulässt, dass jemand ohne gültige Fahrerlaubnis fährt, dem drohen bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe (§ 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG). Bei Fahrlässigkeit bis zu sechs Monate oder 180 Tagessätze (§ 21 Abs. 2 Nr. 1 StVG).
Unternehmen dürfen nur geeignete und befähigte Personen selbstständig Fahrzeuge führen lassen (§ 35 DGUV Vorschrift 70). Nach § 31 Abs. 2 StVZO darf der Halter die Fahrt nicht zulassen, wenn der Fahrer nicht geeignet ist. Dazu zählt die gültige Fahrerlaubnis.
Fährt jemand ohne Fahrerlaubnis, kann die Kfz-Haftpflicht die Leistung kürzen oder Regress nehmen. Dazu kommt die zivilrechtliche Halterhaftung nach § 7 StVG und die persönliche Verantwortung der Fuhrparkleitung.
Der BGH verlangt, dass sich der Halter vor der ersten Überlassung das Original zeigen lässt (Urteil vom 5.1.1968, VRS 34, 354). Zum Intervall gibt es keine höchstrichterliche Rechtsprechung; Fachliteratur und Unfallkassen empfehlen halbjährlich, das ist der Praxisstandard. Die Plattform erinnert automatisch.
Eine vom Mitarbeitenden vorgelegte Kopie genügt nicht, geprüft werden muss das Original. Genau das leistet die Wallet: Der Führerschein wird kryptografisch gegen die ausstellende Behörde geprüft, fälschungssicher und ohne Sichtkontrolle.
Kopien in der Personalakte sind nach DSGVO umstritten, Schlüsselzahlen können Gesundheitsdaten sein. Die Plattform protokolliert nur Prüfdatum, Gültigkeit, Klassen und Führerscheinnummer. Kein Foto, kein Scan, kein Formular.
Quellen: § 21 StVG, § 7 StVG, § 31 StVZO, § 35 DGUV Vorschrift 70 „Fahrzeuge“, Art. 9 DSGVO, BGH, Urteil vom 5.1.1968, VRS 34, 354 (Wolters Kluwer Online, Zugang erforderlich), Deutscher Bundestag, hib 849/2024 zur Kontrollpflicht, Gesetzentwurf des Bundesrates, BT-Drs. 21/1386 (Stand im DIP), HFUK Nord: Kontrolle der Fahrerlaubnis, Dr. Datenschutz: Führerscheinkontrolle und DSGVO. Keine Rechtsberatung; sprechen Sie im Zweifel mit Ihrer Berufsgenossenschaft oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Geplanter Preis zum Start
zzgl. 19 % USt. · keine Grundgebühr · keine Mindestlaufzeit · Vormerker erfahren den Start zuerst
Gut zu wissen
Geplant ist der Start 2027, sobald der digitale Führerschein in den offiziellen EUDI-Wallets verfügbar ist. Wer sich vormerkt, erfährt den Termin zuerst und kann an Pilotphasen teilnehmen.
Nein. Die Kontrolle erfolgt vollständig online: Die Person gibt den Führerschein in ihrer Wallet frei, die Echtheit wird kryptografisch geprüft und das Ergebnis landet direkt in Ihrer Übersicht. Eine Sichtkontrolle vor Ort entfällt, die Dokumentation für die Halterhaftung entsteht automatisch.
Ja, mittelbar. Nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG macht sich strafbar, wer als Halter zulässt, dass jemand ohne gültige Fahrerlaubnis fährt. Dazu kommen § 31 Abs. 2 StVZO und § 35 DGUV Vorschrift 70. Der BGH hat 1968 entschieden, dass sich der Halter vor der Überlassung das Original zeigen lassen muss (Urteil vom 5.1.1968, VRS 34, 354). Daraus folgt die Pflicht, die Fahrerlaubnis bei Fahrzeugübergabe zu kontrollieren und das zu dokumentieren.
Ein festes Intervall steht nicht im Gesetz, und zum Rhythmus gibt es keine höchstrichterliche Rechtsprechung (so der Deutsche Bundestag, hib 849/2024). Als Standard gelten die Kontrolle vor der ersten Fahrt und danach alle sechs Monate, so empfehlen es Fachliteratur und Unfallkassen, etwa die HFUK Nord. Ein Gesetzentwurf des Bundesrates (BT-Drs. 21/1386) will klarstellen, dass ohne konkreten Anlass eine einmalige Vorlage genügt; den Stand des Verfahrens zeigt das DIP des Bundestages. Im Portal stellen Sie das Intervall in Tagen ein, Einladung und Erinnerung verschickt die Plattform von selbst.
Nein. Eine Kopie belegt nicht, dass der Führerschein heute noch gültig ist, und ist nach DSGVO umstritten, weil Schlüsselzahlen Rückschlüsse auf die Gesundheit zulassen (Art. 9 DSGVO, siehe Dr. Datenschutz). Die Online-Kontrolle prüft das Original in der Wallet kryptografisch und speichert nur Prüfdatum, Gültigkeit, Klassen und Führerscheinnummer.
Ja. Die Demo auf dieser Seite spielt den kompletten Ablauf durch, ohne Wallet. Wer eine EU-Referenz-Wallet mit Testführerschein hat, kann den Testbetrieb mit echtem QR-Code und Verifier nutzen (Pilotzugang über „Organisation registrieren“).
d-you ist die deutsche EUDI-Wallet, herausgegeben vom Bund nach der EU-Verordnung eIDAS 2.0. Sie speichert Ausweis und künftig den Führerschein als geprüfte Dokumente auf dem Handy. Jeder EU-Staat stellt eine solche Wallet bereit; d-you ist die deutsche.
d-you mit dem digitalen Führerschein, sobald er verfügbar ist (erwartet 2027). Andere EUDI-Wallets mit Führerschein werden ebenfalls funktionieren, der Standard ist europaweit gleich. Für den Testbetrieb heute eignet sich die EU-Referenz-Wallet mit Testführerschein.
Nur das Ablaufdatum, die Fahrerlaubnisklassen und die Führerscheinnummer, dazu das Prüfdatum. Name und Geburtsdatum dienen ausschließlich dem Abgleich mit Ihrer Personalliste und werden nicht aus der Wallet gespeichert.
Die Person erscheint in Ihrer Übersicht als abgelaufen und in der täglichen Zusammenfassung. Mit eingestellter Nachprüfung bekommt sie vorher automatisch eine Einladung und nach zehn Tagen eine Erinnerung.
Ja. Vereine prüfen damit die Fahrerlaubnis von Mitgliedern, die Vereinsfahrzeuge fahren, genauso wie Unternehmen ihre Dienstwagenfahrer. Abgerechnet wird nur je angelegter Person.
Die Plattform wird in Deutschland betrieben. Die Wallet-Antwort wird nur serverseitig und einmalig verarbeitet, Mitarbeitende wählen selbst, an welche Organisation Daten gehen. Eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung stellen wir bereit.